Ein Standard wäre nett…
15/04/2008Es gibt Lehrer, die machen ihren Job gut. Eine Bedingung dafür ist wohl auch, sein Sachfeld zu beherrschen - und das tun gewisse Lehrer ab und an auch ein bisschen zu gut.
So ist das zum Beispiel bei unserem Mathematiklehrer: Sachlich ist der Mann brillant, auch pädagogisch bringt er einem die Themen sehr gut bei. Das einzige Problem - für uns Schüler, versteht sich -, das wohl möglich aus seiner sehr guten Fachkenntnis folgt, ist, dass die Arbeiten, relativ gesehen zu denen anderer Lehrer, in ihrer Schwierigkeit in astronomische Höhen schweben. Die Arbeiten sind nicht unlösbar, nein, weit davon entfernt das zu sein, sie sind nur so gestaltet, dass sie bei anderen Lehrern locker als ‘Knobel’-Aufgaben durchgehen würden.
Dass dies so ist, liegt - so denke ich - nicht an dem bösen Willen des Lehrers, denn ich kann mir vorstellen, dass es nicht gerade Vergügenssteuerpflichtig ist, eine Arbeit mit dem Schitt 4,6 zu korrigieren, sondern viel mehr daran, dass eben besagter Mathematiklehrer eine ganz andere Zielsetzung hat, als seine Kollegen: Er will, dass wir logisch denken, an welchem Thema wir dies tun, scheint egal. Alle anderen Lehrer, deren Unterricht ich vorher genießen durfte, war darauf abgezielt, mir die Themen in den Kopf zu brennen.
Theoretisch muss ich meinem aktuellen Mathematiklehrer Recht geben, was es anbelangt, dass es sinnvoller ist, Mathematik so auszuüben, wie er es tut. In der Praxis wäre es aber besser, wenn dies ab der ersten Klasse passieren würde, dann würde mir die Umstellung - die ich wohl nur ein Jahr lang habe, da eben besagter Lehrer vor der Rente steht - wesentlich einfacher fallen, weil es schlichtweg keine gäbe.
Insgesamt schade, dass es keinen speziellen Standart gibt, was das anbelangt.
Es gibt 4 Kommentare: