Alkohol?
Richtig witzig wird die Deutsch-Erörterung erst dann, wenn man ein Thema erörtern soll, bei dem man sich auf die Kontra-Seite stellen muss, weil man bessere Argumente für diese findet, obwohl man eigentlich die Pro Seite mehr oder weniger vertritt.
So sollte ich heute eine Erörterung zum Thema “Sollten Jugendliche Alkohol trinken?” schreiben. Problem dabei: Die Formulierung ist recht schwammig. Ich bin zwar dagegen, dass sich ein Jugendlicher jedes Wochenende die Kante gibt - das sollte aber auch kein Erwachsener - jedoch vertrete ich nicht grundlegend die Einstellung “Alkohol ist böse”.
Jetzt habe ich mich, einfach der Argumente wegen, einfach auf die Kontra Seite gestellt, obgleich das, wie oben erwähnt, nicht so ganz meine Meinung ist.
Nun ja, das erstemal gut, dass wir Hausaufgaben im Unterricht so gut wie nie besprechen, so komme ich auch nicht in die Gelgenheit meine Erörterung vorlesen zu müssen - Puh, Glück gehabt.


8. April 2008 um 17:04
Alkohol ist Böse!!
Jo, die Frage ist schon schwammig, bzw. Ich habe überhaupt keine ausdrückliche Frage notiert. Also von daher, sollen Jugendliche gar keinen Alkohol saufen oder sich nur nicht regelmäßg Komareif betrinken? Oder wie wäre es noch damit nur einen dauerblauen zustand zu verhindern?
8. April 2008 um 17:14
Und wir durften nicht mal eine Einleitung schreiben und die Frage definieren. Oder wir sollten nicht.
8. April 2008 um 17:21
Nein, wir sollten nur den HT schreiben. Ich find’ das Thema aber allgemein doof, man kann gar nicht viel schreiben, ohne groß philosophisch zu werden (zumindest ich nicht ;p). Aber wo Max Recht hat, hat er Recht. Das wird morgen sowieso kein Schwein interessieren… oder doch? Hatte er nicht irgendwas von “außeinandernehmen” gesagt?
8. April 2008 um 17:38
Auseinandernehmen heisst einer(!!) liest vor und alle dürfen auf ihm rumhacken. Die Chance dranzukommen liegt also bei ca. 24:1 (je nach krankheitsbedingtem Fehlen mehr oder weniger) hinzu kommt noch der Faktor der Beliebtheit bei ihm…. aber viele müssen sicherlich NICHT vor lesen, wie auch? Es ist nur eine dreiviertel Stunde die er Zeit hat, wenn er alle bearbeiten würde, müsste er 45/24min pro Vorlesung aufwenden was zu parallelem Vorlesen führen würde. Ergo: Unmöglich. Aber haben muss mans trotzdem.
8. April 2008 um 17:52
Ich erinnere an dieser Stelle einmal dezent an den Tagebucheintrag, den wir einst schreiben mussten. “Prüfen wir wann anders”.
Also entweder ist das nach den ZKs oder nie. Ich tippe auf zweiteres.
8. April 2008 um 21:50
Meine Erfahrung: Je mehr geschwafelt wird - desto besser. Nach einer Zeit klinken sich sowieso 90% des Kurses aus (okay 50% haben eh’ nie richtig zugehört). Lehrer hören auch mal gerne über Sätze mit zwei Nebensätzen einfach hinweg. Sofern mich mein objektives Denkvermögen nicht trügt, ist es erwiesen … deshalb sollte man …. und …. als Maßnahmen ergreifen, doch dies zeigt nicht immer Erfolge. Das kann als grobe Struktur schon mal für den zweiten Satz herhalten.
10. April 2008 um 12:52
Ihr Jugendliche solltet keinen Alkohol trinken :-P
Punkt, Ende, aus.
10. April 2008 um 12:56
Ich hätte gerne die Auflösung. ;)
10. April 2008 um 14:19
Also bis jetzt hatte ich recht: Nicht kontrolliert. Morgen wissen wir mehr :-) - Und solltest du meine Erörterung als Auflösung ansehen: Das veröffentliche ich lieber nicht :-P
Stimmt, wir sollten unser Taschengeld nicht für Alkohol ausgeben, den wir nachher trinken. Nein, wir sollten ihn dir kaufen, gell? :D