Monatsarchiv für März 2008

 
 

Endlich Ferien.

Es war ja mal wieder höchste Zeit: Ich habe Ferien. (waren zwar nur 5 Wochen Schule: Aber ich bin Schüler. Ich darf sowas sagen :P.)

Nachdem ich heute noch meine Deutscharbeit hinter mich gebracht habe, bin ich sehr froh jetzt erstmal zwei Wochen nicht in die Schule zu gehen.

Das Einzige, was mich beunruhigt: Mit jedem mal Ferien werden meine zentralen Klassenarbeiten ein ganzes Stück greifbarer :-/.

Aber ich werde mich einfach irgendwann hinsetzen und langsam anfangen, mich darauf vorzubereiten. Dann klappt das auch irgendwie…

Online-Demonstration für freie Meinungsäußerung

Habe gerade auf Felixs Blog gelesen, dass es morgen eine Online-Demonstration für die freie Meinungsäußerung geben wird. Finde ich persönlich sehr interessant.

Ablaufen soll das so: Jeder kann sich eine virtuelle Person erstellen und diese wahlweise auf den Platz des Himmlischen Friedens oder dem kubanischen Platz der Revolution platzieren. Diese Person vertritt dann das eigene Interesse an der freien Meinungsäußerung.

Also mitmachen! Auch wenn, wie Felix schon richtig einwendet, die entsprechenden Regierungen die Aktionseiten wohl relativ schnell aus dem Verkehr ziehen werden, ist es wichtig zu zeigen, dass dieses Recht nicht ohne Grund Grundrecht ist, oder sein sollte.

Wer die freie Meinung nicht ehrt, dem ist das Denken nichts wert.

Ein absolutes Motivations(h)(l)och…

Motivationsloch und Motivationshoch. Beides trifft im Moment absolut zu:

Das Hoch ist, dass morgen einer der sinnvollsten Tage im Schuljahr ist: Der pädagogische Tag. Wenigstens ein Tag, an dem meine Schlafzeit nicht mit meinen Schulzeiten kollidiert. Und auch sonst schafft es dieser Schultag - der streng genommen keiner ist - ausnahmsweise mal nicht, meine Freizeit einzuschränken.

Aus dem Hoch kann man sich auch gleich das Loch erschließen:

Ich habe keine Lust mehr auf die Schule, Ferien müssen her. Und zwar bald.
Dummerweisetrennen mich noch 2 Klassenarbeiten, Donnerstag Englisch, Freitag Deutsch, von dem Glück der Ferien. Aber auch sonst beginnen sich die Stunden zu ziehen - besonders Latein.
Das Zieht sich sogar schon so, dass es gar keinen Spaß mehr macht auf die Uhr zu schauen. Nun ja, unser Klassenzimmer hat ja glücklicherweise noch ein Fenster…

Firefox - verlass mich nicht!

Irgendwie macht mein Firefox seit gestern komische Entwicklungen durch:

Ich gehe auf unblogable.org, sehe aber außer einer weißen Seite nichts. Das heißt doch, etwas sehe ich schon: Das nette Favicon.ico.

Wenn ich dann aber mit dem ‘Konquerer’ die Seite aufrufe tut alles wie geschmiert, auch wenn ich andere Leute frage, was bei ihrem Opera/Firefox angezeigt wird, wird mir gesagt, dass alles normal ist.

Super, hm?

Naja, vielleicht hat mein Firefox auch einfach nur schlechte Laune. Ich hoffe einfach, dass sich das Problem, so wie es (scheinbar) gekommen ist auch wieder löst: von selbst!

Oh, da merke ich gerade: Gerade hat mein Firefox wieder so eine Phase… Jetzt kann ich, wenn ich im Adminpanel auf einen Link klicke (Seitenintern!) die Seite herunterladen. Seltsam, wirklich seltsam.

“Wo sind wir hier eigentlich?”

Also, jetzt habe ich meine Arbeit erledigt. Und ich will das Ergebnis niemandem vorenthalten:

zwei Tage aus einem Leben

„Was ist das denn? Habe ich mich verlaufen?” Das war der einzige Gedanke, den Olaf hatte, als er dieses komische neue Futter probierte, das er statt seines vorzüglichen gewohnten Futters mit Rind oder Hühnchen in seinem Fressnapf fand.

„Er wird sich nur in der Dose vergriffen haben” versuchte er sich zu trösten und begann mühsam den Topf, der ihm heute ganz besonders voll schien, Bissen um Bissen zu leeren. Währendessen ärgerte er sich, dass er keine Hände hat, mit denen er sich die Nase hätte zuhalten können, das immerhin hätte den Geschmack für ihn vielleicht ein bisschen erträglicher gemacht .

Nach dieser Mahlzeit war ihm das erste Mal in seinem Leben übel. So übel, dass er soweit ging zu versuchen, sich von der Übelkeit mit Sport abzulenken. Was für ihn ein ziemlich abartiger Gedanke war, denn er war faul. Er genoss es eigentlich, vor dem Fernseher zu liegen, von Herrchen gekrault zu werden und in den Werbepausen ein Nickerchen zu halten. Er begann also, wie wild im Wohnzimmer im Kreis zu rennen. Nach ungefähr zweihundert Runden in einem Kreis, der einen Durchmesser von kaum zwei Metern hatte, taten ihm die Beine weh, deshalb entschloss er sich, die Übelkeit doch lieber mit Schlaf zu kompensieren.

Als er aufwachte, war die Übelkeit verflogen. Alles schien wieder mehr oder weniger normal: Sein Magen knurrte, aber das tat er für gewöhnlich immer, und Herrchen stand in der Küche und kochte. Den widerlichen Geschmack vom vorherigen Mahl hatte er schon wieder fast vergessen und freute er sich wie ein kleines Kind auf das Abendessen. Als er wenig später jedoch sah, was in seinem Fressnapf vor ihm stand, hätte er losheulen können: Es präsentierte sich ihm genau die selbe grüne Brühe, die ihm schon am Nachmittag so nett ins Gesicht gelächelt hatte. „Wo sind wir denn hier?” fragte er sich. Ausdruck verlieh er diesem Gedanken, indem er begann noch lauter als sein Magen zu knurren. Als er nur ein „Ach Olaf, das schmeckt dir sicher” von seinem Herrchen kassierte, begann er, weil sein Magen so furchtbar knurrte, frustriert zu fressen. Brach nach drei Bissen allerdings wieder ab, er wollte, nein, er konnte sich das nicht noch einmal antun. Sich halb damit tröstend, dass das morgen ja wieder vorbei sein könnte und die komische Laune, die von seinem Herrchen offensichtlich Besitz ergriffen hatte, verflogen sei, machte er das netteste Gesicht, zu dem ein Hund eben fähig ist und setzte sich vor sein Herrchen. Als auch das nichts brachte, entschied er sich, einfach hungrig ins Körbchen zu gehen.

Die Nacht war eine der übelsten, die er bis damals verbracht hatte, er wachte alle zwanzig Minuten auf, weil er solchen Hunger hatte. Er war sich sicher: Noch länger würde sein Herrchen ihn nicht mit dieser komischen Laune quälen, das wäre unmenschlich.

Die Sicherheit wich aber sehr schnell, als er, während er sein Herrchen mit großen, erwartungsvollen Augen anschaute, sah, dass dieses nicht eine der Dosen öffnete, die bis jetzt fester Bestandteil seines Hundelebens gewesen waren und die er zum letzten Mal vor zwei Tagen gesehen hatte.

Spätestens jetzt wusste er, dass sich die Laune seines Herrchens wohl nicht so schnell legen würde und er wusste auch, dass es jetzt an ihm läge, etwas zu essen zu beschaffen. Das war für ihn die Lösung: Eigeninitative. Ein wirklich schräger Gedanke für jemanden wie ihn.

Nur wo etwas zu essen beschaffen? Eine Frage, die er nicht so einfach beantworten konnte. Einen Augenblick lang war er fest davon überzeugt, jetzt eine Maus fangen zu gehen. Er ließ den Gedanken allerdings wieder schnell fallen, als er sich erinnerte, wie er immer gezittert hatte, als sein Herrchen sich einen ‘Horrorschocker’ im Fernsehen angesehen hatte. Zwar war er ein Hund, aber Mäuse, nein!

Nein, ihm musste etwas anderes einfallen. Nach einer längeren Zeit des Grübelns kam er auf die Idee, einfach Emma, der Katze von nebenan, mit deren Einstellung er im Allgemein nicht allzuviel zu tun hatte, ein bisschen beim Verzehr ihres Essens zu helfen. Angst davor Gewissensbisse davonzutragen, hatte er keine, denn er verstand nicht sonderlich viel von Moral - außerdem ging es hier um sein Leben.

Als er sich gerade auf den Weg machen wollte, um irgendwie aus dieser Wohnung zu kommen, sah er, wie sein Herrchen gerade den Schrank öffnete, in dem sein wertvolles Futter gelagert war - das heißt: hätte gelagert sein sollen. Was er vorher, beim Frühstück, nicht wahrgenommen hatte, war, dass der ganze Schrank von oben bis unten mit den Dosen, die offensichtlich dieses widerliche grüne Zeug enthielten, gefüllt war. Hätte er zählen können, hätte er festgestellt, dass es mindestens zweihundert sein mussten. Was aber selbst er feststellen konnte, war, dass es sehr viele waren. Zu viele für seinen Geschmack.

Und da begriff der Hund Olaf, dass sein Herrchen es sich zum Ziel gesetzt hatte, ihn zum Vegetarier zu machen

 

© unblogable.org

Noch eine ganz kurze Anmerkung: Der Text ist wesentlich tiefgründiger, als man annimmt. Ich werde das hier aber jetzt lieber nicht näher erläutern. Und jeder jetzt verwirrt ist, ist es zurecht… man kann es ohne Hintergrundwissen nicht verstehen.

Mal sehen. Vielleicht hat Olaf ja noch weitere Geschichten auf Lager ;).

‘angekündigte Zeit’

Wow, ich habe meinen Mp3-Player wieder. Mediamarkt hat sich an die angekündigte Zeit gehalten - fast schon unglaublich.

Soweit, wie ich ihn jetzt getestet habe, tut er auch wieder einwandfrei. Immerhin wurde auch die Hauptplatine und der Speicher gewechselt (Stellt sich nur die Frage: Ist in so einem Ding überhaupt noch was anderes drin?!). Damit sind zwar leider auch all meine Lieder ins Pixel-Nirwana gewandert, aber die hab’ ich Gott sei Dank vorher gebackuped - habe schon irgendwie mit sowas gerechnet.

So, ich bin glücklich. Kein dummes, niveauloses Gelaber mehr von irgendwelchen minderbemittelten Typen. Genial!

Probiert ist vergessen.

Bah, ich liebe meine Lehrer…:

Ich hatte über die letzte Woche die Hausaufgabe in Deutsch einen Aufsatz zu schreiben, indem ich eine Kurzgeschichte interpretieren und analysieren sollte.

Ich habe es ja sogar versucht, bin aber daran kläglich gescheitert. Ich wurde aus der Stichwortliste, die wir in der Schule angelegt haben und die zeigte, was jetzt in so eine Analyse kommt, einfach nicht so richtig schlau - das vielleicht auch, weil wir nicht wirklich über die Liste gesprochen haben und sie nur von der Tafel abschreiben mussten.

Also bin ich heute morgen nur mit Teilen der Interpretation/Analyse in die Schule gekommen, weil ich die Teile, bei denen ich mir unsicher war, weggelassen habe. Natürlich hätte ich irgendeinen Mist hinschreiben können, aber ich wollte das einfach irgendwie richtig machen, besonders in Hinsicht auf die Arbeit, die ich nächsten Freitag schreiben sollte.

Ich habe meinem Lehrer, als ehrlicher Schüler, folglich vor der Stunde gesagt, dass ich aus den Aufschrieben nicht ganz schlau wurde, es aber probiert habe. Als er mich dann fragte, wie viel ich in etwa habe, sagte ich, dass ich die Einleitung und die Zusammenfassung der Geschichte habe und einen Teil der Charakterisierung einer Person. Daraufhin meinte er, dass sei ihm zu wenig und ich würde jetzt einen ‘Strich’ - das ist ein Vermerk in einer Liste, in der protokolliert wird, wie oft man seine Hausaufgaben vergessen hat - dafür bekommen.

Was mir in folge dessen zum Verhängnis werden sollte: Ich habe bereits zwei mal in diesem Schuljahr die Hausaufgaben vergessen. Und beim Dritten mal gibt es eine Strafarbeit, was dieser Lehrer gerne als ‘Gong’ bezeichnet.

Nach der Stunde also vor zum Lehrer, Strafarbeit abholen. Da habe ich dann nochmal versucht meinem Lehrer klar zumachen, dass ich wirklich zwei Stunden mich daran versucht habe und, wenn er das wolle, ich auch gern eine Bestätigung meiner Mutter, die mitbekommen hat, dass ich daran gescheitert bin, mitbringen könne, wenn er mir das nicht glaube. Darauf ist er aber nicht eingegangen, auch die anderen Versuche, ihm klarzumachen, dass wir, meiner Ansicht nach, noch nicht genug über den Aufbau einer solchen Analyse/Interpretation gesprochen haben, waren vergeblich.

Folglich habe ich jetzt trotzdem eine Strafarbeit, die lautet: Eine Kurzgeschichte zum Thema ‘Wo sind wir hier eigentlich?’ schreiben. Geiles Thema, oder?

‘Jeder Gong hat auch ein Echo’. Und genau dieses wird mein Deutschlehrer mit der Kurzgeschichte erhalten.

Also ich würde ja nichts sagen, hätte ich meine Hausaufgaben tatsächlich vergessen, dann wäre es es ja berechtigt. Aber so finde ich das einfach nur unfair und ungerechtfertigt. Wobei mich am meisten nervt, dass er mir nicht mal mehr richtig zugehört hat, als ich mich nach der Stunde versucht habe zu rechtfertigen oder zumindest hat es nicht den Anschein gemacht, als würde er mir zuhören. Und die Sache, die ich geschrieben habe, durchzulesen, auf die Idee ist er auch nicht gekommen.

Ach ja: Hätte ich ihm nichts gesagt, wäre auch nicht aufgefallen, dass ich es nicht ganz habe… Nur einige mussten die Einleitung vorlesen und die hätte ich wiederum gehabt.

Tschüss (Früh)Frühling - hab’ dich genossen.

Ausgefrühlingt sagt der Blick aus dem Fenster: Es schneit.

Schade, ich habe eigentlich schon gehofft, der Winter sei endgültig vorbei, nachdem die letzten zwei Wochen recht schönes Wetter mit Spitzentemperaturen von fast 20°C brachten.

Tja, bleibt zu hoffen, dass diese Winterperiode schnell wieder vorbeigeht. Denn wenn etwas schlimmer als nur kalt ist, dann ist das Nass-kalt und das, was sich gerade vor meinem Fenster abspielt ist definitiv ‘Nass-Kalt’.

Ausgrabungsstätte Geldbeutel

Was man nicht so alles findet, wenn man sich wundert, warum der Geldbeutel so dick wirkt und man mal auf die Idee kommt, ihn auszumisten.

Gesagt getan, das kam (Unter Anderem) zum Vorschein:

JD500610.JPG

Die Fahrkarten der (exakt) letzten 2 Jahre.

So, jetzt endlich wieder Platz im Geldbeutel.

geplant, gescheitert - was nun?

Gestern Nachmittag, das Telefon klingelt. Es ist eine Klassenkameradin am Telefon, Grund für den Anruf: Die ‘Telefonkette’ geht rum.
Und wieso? Tja, weil gewisse Lehrer sich mal wieder voll verschätzt haben. Denn, wie mir am Telefon dann mitgeteilt wurde, will mein Klassenlehrer, der mich in den Fächern Deutsch und Musik unterrichtet, die beiden Stunden Musik, die ich morgen in den letzten beiden Stunden hätte genießen dürfen, gegen zwei Stunden Deutsch eintauschen, da er sonst den Stoff für eine Klassenarbeit, die er noch nicht angekündigt hat, sie aber scheinbar relativ bald geschrieben werden sollte, nicht mehr durchbekommt. (Übrigens: Gar nicht verwirrend, der Satz, mit seinen Relativsätzen…)

Also eigentlich sollte mich die Nachricht freuen, denn ich finde Deutsch um einiges besser als das Fach Musik und eigentlich finde ich den Lehrer auch voll in Ordnung, trotzdem nervt mich dieses organisatorische Durcheinander, das die Lehrer manchmal zustande bekommen.

Sei es, dass wir in einer Woche 3 Arbeiten und einen Test schreiben und in der folgenden Woche gar keine oder sei es, dass wir mittags 5 Stunden an Hausaufgaben sitzen, weil jeder Lehrer meint, er unterrichte mit Abstand das wichtigste Fach und sei deshalb im Recht, wenn er uns viel Hausaufgaben aufgibt. Beispiele dafür gibt es einige und alles in allem nervt das gewaltig.

Was aber noch mehr nervt, ist die sture Haltung einiger Lehrer, wenn man sie darauf anspricht - wobei man da sagen muss, dass es auch wirklich einsichtige gibt, die dann mit sich reden lassen. So wird häufig “Ich war der erste der seine Arbeit in den Terminkalender eingetragen hat” seitens des Lehres als Aussage verwendet, wenn man anfragt, ob man die Arbeit denn nicht um 1 Stunde verschieben könne, weil man sonst so viele Abreiten schreibt.


-->