Blogs - Spaß oder Nebenverdienst?

Immer wieder lese ich Berichte auf Blogs, in denen ihre Autoren ihren Verdienst des letzten Monats preisgeben. Und jedes mal stolpere ich über die Frage, was ein Blog für eben diese Blogger ist. Ist es tatsächlich der Spaß, der im Vordergrund steht? Oder ist es einfach nur ein guter Nebenverdienst? Oder beides?

Es gibt unzählige Blogs, die über ‘Search Engine Optimization’, kurz SEO, schreiben. Aber interessieren sich auch wirklich die jeweiligen Autoren für diese Thema? Oder ist alles zu einem riesigen ‘SEO-Experiment’ verkommen und jeder versucht insgeheim nur noch seinen Teil vom scheinbar so großen ‘Werbeeinahme-Kuchen’ abzubekommen?

Ich weiß es nicht. Wobei ich eigentlich das Verdienen von Geld mit Blogs nicht für verwerflich halte - nur finde ich es etwas ‘krass’, dass auf einmal jeder fast jeder Blog über ein gewisses Portal (Das, das Youtube so im Namen ähnelt) berichtet, weil eben dieser Begriff bei Suchmaschinen wie Google viele Suchanfragen genießt. Wenn so etwas passiert, beginne ich zu zweifeln, ob es wirklich noch in irgendeiner Weiße um Spaß geht - es sei denn der Spaß liegt darin, Geld zu verdienen.

Für mich steht eines fest: Ich will Spaß beim schreiben von Beiträgen haben oder daran, am Theme rumzubasteln. Ob ich jetzt dafür Geld bekomme oder nicht, ist mir relativ egal. Momentan tue ich es nicht und eigentlich habe ich es auch nicht vor. Zum einen kann würde vermutlich nicht all zuviel dabei rauskommen, oder nicht, wenn ich es nicht darauf mit komischen Beiträgen anlegen würde, und zum anderen empfinde ich Werbung auf anderen Seiten meiste als recht nervig - warum soll ich also anderen das antauen, was mich selber teilweise schon ziemlich stark nervt?

Letztendlich ist es die eigene Entscheidung eines jeden, wie er handelt. Und das ist auch gut so.


 
 
 

2 Kommentare zu “Blogs - Spaß oder Nebenverdienst?”

  1. dimido
    26. März 2008 um 21:16

    Den Hype, den einige selbsternannte SEO’ler treiben, kann ich nicht nachvollziehen. Dass man Geld mit Bloggen verdiehnen kann, ist auch ein alter Hut - siehe USA.

    Der Hype wird auch durch Robert Basic angeheizt, man siehe in seine, rechte Ecke und die Werbeplätze für ca. 500 bis 800 Euro (kann ich nicht genau sagen). Dazu macht er seine dritte Umfrage zum Thema: Wie viel verdienst du durch deinen Blog? Dies heizt nochmal den Hype an.

    Auch sind Blogger mit ihren Angaben nicht ehrlich. Beispiel ist Yannick, der gab an mit einem Klick-System 400 Euro im Monat zu machen, was folgen ließ, dass es über 5000 Klick im Monat bedeuten muss, bei täglich gerade 1500 Seitenaufrufe.

    Für mich ist das Bloggen ein Hobby. Ich gönne Robert seinen Erfolg. Ich habe auch Werbung auf meinem Blog, für die Refinanzierung. Sicher, Werbung in Blogs ist diskutabel.

  2. Redaktion Nebenjob-Heimarbeit
    28. März 2008 um 21:18

    Wer keinen Spaß beim Bloggen hat, der wird aufgrund von miesen Beiträgen auch keine Leser finden und somit keinen Nebenverdienst erwirtschaften können.
    Bis ein junges Projekt bzw. junger Blog aus den roten Zahlen kommt, muss man viel Energie und Zeit investieren. Am Anfang muss man sich darüber freuen, wenn man seine Selbstkosten abdecken kann.

    Wer gerne schreibt und einen Blog zu einem Nischenthema betreibt, hat gute Chancen auf einen netten Nebenverdienst. Reich werden davon vermutlich nur ganz wenige Blogger.

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