geplant, gescheitert – was nun?

Gestern Nachmittag, das Telefon klingelt. Es ist eine Klassenkameradin am Telefon, Grund für den Anruf: Die ‘Telefonkette’ geht rum.
Und wieso? Tja, weil gewisse Lehrer sich mal wieder voll verschätzt haben. Denn, wie mir am Telefon dann mitgeteilt wurde, will mein Klassenlehrer, der mich in den Fächern Deutsch und Musik unterrichtet, die beiden Stunden Musik, die ich morgen in den letzten beiden Stunden hätte genießen dürfen, gegen zwei Stunden Deutsch eintauschen, da er sonst den Stoff für eine Klassenarbeit, die er noch nicht angekündigt hat, sie aber scheinbar relativ bald geschrieben werden sollte, nicht mehr durchbekommt. (Übrigens: Gar nicht verwirrend, der Satz, mit seinen Relativsätzen…)

Also eigentlich sollte mich die Nachricht freuen, denn ich finde Deutsch um einiges besser als das Fach Musik und eigentlich finde ich den Lehrer auch voll in Ordnung, trotzdem nervt mich dieses organisatorische Durcheinander, das die Lehrer manchmal zustande bekommen.

Sei es, dass wir in einer Woche 3 Arbeiten und einen Test schreiben und in der folgenden Woche gar keine oder sei es, dass wir mittags 5 Stunden an Hausaufgaben sitzen, weil jeder Lehrer meint, er unterrichte mit Abstand das wichtigste Fach und sei deshalb im Recht, wenn er uns viel Hausaufgaben aufgibt. Beispiele dafür gibt es einige und alles in allem nervt das gewaltig.

Was aber noch mehr nervt, ist die sture Haltung einiger Lehrer, wenn man sie darauf anspricht – wobei man da sagen muss, dass es auch wirklich einsichtige gibt, die dann mit sich reden lassen. So wird häufig “Ich war der erste der seine Arbeit in den Terminkalender eingetragen hat” seitens des Lehres als Aussage verwendet, wenn man anfragt, ob man die Arbeit denn nicht um 1 Stunde verschieben könne, weil man sonst so viele Abreiten schreibt.


 
 
 

3 Kommentare zu “geplant, gescheitert – was nun?”

  1. Felix
    2. März 2008 um 19:01

    Zum Glück hab’ ich deinen Feed abboniert, bei mir kam nämlich (wie sollte es auch anders sein) nichts an… jede Stunde Musik ist eine zuviel, zumindest meistens.

  2. Max
    2. März 2008 um 20:49

    Mein Feed ist zuverlässiger als die Telefonkette

    Das wird ein T-Shrit :).

  3. M
    4. März 2008 um 13:06

    Der Kommentar von Felix ist genial. :D

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