Mathematik, Kunst und das ausgebaute Glück.
Heute muss ich mich (was natürlich extrem ungewöhnlich für mich ist) selbst loben. Ich, als generell-mit-ner-5-in-Mathe-zufrieden-Mensch hab heute eine 1,25 rausbekommen. Fraglich ist, ob das die Welt verändert, die Wale oder den Regenwald rettet oder was auch immer, doch das musste einfach mal ins World-Wide-Web.
Weil wir ja schon beim Thema Schule sind; Warum schaffen es 100 Leute der Stufe 10 des Friedrich-List-Gymnasiums eine “Gleichwertige Leistungsfeststellung”, kurz GLF, anzufertigen und über irgendein Thema zu referieren, nur, gottverdammt, ich nicht?
Grund 1: Ich habe solange ein Motivationsproblem, bis ich ein Zeitproblem und dann ein Erklärungs- und Notenproblem habe.
Grund 2: Das Schulsystem in BaWü. Jenes erlaubt, in zweien von 3 der drei Fächer Kunst, Musik und Sport eine beliebig schlechte Note zu haben - gewertet wird also nur die beste. Erst wenn man drei 5er oder 6er hat, muss man dies ausgleichen.
Folglich melde ich meine GLF in Kunst an, halte sie nicht, bekomme eine 6. Ein Lehrer mehr, dessen Bild von mir sich mehr und mehr ins Negative wandelt. Aber egal. Hab ihn ja eh nie wieder.
Und das Glück? Das bahnt sich so seinen Weg. Ich habe ja oft gute Laune. Aber heute habe ich mich zu 90 % tanzend fortbewegt, 80 % meiner Aussprüche hatten die Form von irgendwelchen Songtexten und meine Gedanken wollten sich einfach nicht auf den Unterreicht fokussieren. Merkwürdig.

